512 Kbyte SRAM SMD Speichererweiterung V3.x

Für alle Atari XL / XE

 

 

In diesem Angebot biete ich Euch das neue Design der 512 KB SRAM Speichererweiterung in der Version 3.x an.

Die neue Platine ist durch die Verwendung von SMD-Bauteilen noch kleiner geworden (54 x 46mm).

 


Zuerst mal die Vorzüge der neuen Version:

 

·         Sehr kleine Platine, passt in jeden XL/XE

·         Extrem geringer Strombedarf, kein spezielles Netzteil für den Atari nötig

·         Optional kann das RAM batteriegepuffert werden

·         Verschiedene Modi werden angeboten für größte Kompatibilität

·         Leichter Einbau

 

Es können zwei Schalter mit der Platine der 512 KB SMD SRAM Speichererweiterung verbunden werden, um die gewünschten Betriebsmodi der Speichererweiterung auszuwählen oder diese ganz abzuschalten. Werden die Schalter nicht angeschlossen, arbeitet die Speichererweiterung stets im 512 KB „RAMBO“ Modus (ohne getrennten Zugriff durch den ANTIC, einer der beiden Grafikschaltkreise im ATARI).

 

Folgende Betriebsmodi können eingestellt werden:

 

1.      Speichererweiterung ausgeschaltet (0 Kbyte)

2.      256 Kbyte im „Compy-Shop“ Modus (getrennter Zugriff für ANTIC und CPU möglich, vollständig abwärtskompatibel zum 130 XE)

3.      256 Kbyte im „RAMBO/Atari-Magazin“ Modus (kein getrennter Zugriff)

4.      512 Kbyte im „RAMBO“ Modus (kein getrennter Zugriff)

 

ATARI hat mit dem Atari 130 XE das erste Mal ein Rechner mit mehr als 64 Kbyte RAM auf den Markt gebracht. Dieser hatte, wie alle XL/XE, 64 Kbyte Hauptspeicher und – das war neu - weitere 64 Kbyte Zusatzspeicher.

 

Die zusätzlichen 64 Kbyte werden in „Seiten“ (oder auch „Bänken“ bzw. in Englisch: Pages) zu je 16 Kbyte im Speicherbereich $4000 - $7FFF (dezimal 16384 – 32767) per „Bankswitching“ eingeblendet. „Bankswitching“ ist ein Verfahren, wo man an einer bestimmten Stelle (oder Bereich) des Adressraumes eines Computersystems wahlweise verschiedene Speicher einblendet. Klassisch wird dazu ein Bereich (eine „Seite“) genutzt, die sich gut dafür eignet und es nicht zu größeren Problemen mit älteren Programmen kommt, die das Bankswitching nicht kennen oder nutzen.

 

ATARI hat beim 130 XE diese Möglichkeit geschaffen mit 4 Bänken á 16 Kbyte. Diese Speichererweiterung bietet im 256 Kbyte Modus jeweils 16 Bänke, im 512 Kbyte Modus sogar ganze 32 Bänke á 16 Kbyte. Die Ansteuerung erfolgt, wie beim Atari 130 XE auch, über das PORT B Register der PIA ($D301).

 

Wer möchte, kann eine Lithium-Batterie 3.0 – 3.7V, einen GoldCap oder auch 3x NiCd/NiMh Akkus an die dafür vorgesehenen Anschlüsse anlöten und erhält somit eine batteriegepufferte RAM-Disk, die ihren Speicherinhalt auch nach Monaten nicht verliert.

Für wiederaufladbare Batterien muss dann noch ein Widerstand bestückt werden.

In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, daß eine 3.3V Lithium-Celle wie die CR2032 o.Ä. extrem lange hält! (Jahre!). Wer jedoch unbedingt Akkus anschliessen möchte, kann das dennoch tun.

 

Hinweis: Die Speichererweiterung kann ohne Einschränkung in jeden der folgenden ATARI Computer eingebaut werden:

 

·         Atari 600 XL

·         Atari 800 XL

·         Atari 1200 XL

·         Atari 130 XE

·         Atari 800 XE

·         Atari 65 XE

 

Ein Einbau in das XEGS (ATARI XE Game System) ist jedoch nicht ohne weitere Zusatzarbeiten möglich.

 

Der Grund liegt darin, daß das Signal PB6 (ein Bit des PORT B der PIA an Adresse $D301) im XEGS zur Umschaltung des fest integrierten Modules genutzt wird. ATARI verwendet beim XEGS nur ein einzigen, 32 KB ROM Baustein, in dem das Betriebssystem (16 KB) sowie zwei Module zu je 8 KB integriert sind. Das eine „Modul“ ist ATARI-Basic und wird aktiviert, wenn nicht OPTION beim Booten gedrückt wurde UND die Tastatur angeschlossen ist.

 

Wurde keine Tastatur angeschlossen, wird Missile Command als Spielmodul aktiviert. Dafür wird das Signal PB6 genutzt, welches aber auch für alle Speichererweiterungen verwendet wird.

 

Wenn die Speichererweiterung in das XEGS eingebaut werden soll, so muß zum Einen das ROM gegen ein EPROM ausgetauscht werden, zum Anderen muß man auf die „Funktionalität Missile Command“ verzichten J

 

Nötiger Umbau für das XEGS

 

·         OS-ROM (einziges 28 poliges Bauteil auf der XEGS Platine) entlöten und

·         27256 EPROM, gebrannt mit neuer OS-Version einsetzen

 

Das File findest Du hier. Es enthält das 800 XL Betriebssystem Rev.2 und ATARI-Basic Version C.

 

Als angenehmer Nebeneffekt hat man dann das 100% Original 800 XL Betriebssystem, was immer noch am besten läuft und zum anderen startet BASIC auch ohne angeschlossene Tastatur (kann ja auch mal nützlich sein...).

 

Wichtiger Nachsatz für XEGS Besitzer:

 

Die XEGS-Platine ist aufgrund des damaligen Sparwahns sehr billig produziert und die Bauteile sehr „ruppig“ eingelötet. Oft sind die Pins massiv verbogen oder verdreht eingesetzt worden vor dem Lötbad. Dies führt dazu, daß das Entlöten ohne Profiwerkzeug (Entlötstation) sehr schwierig ist.

 

Beim Entlöten ist darauf zu achten, daß wirklich alle Pins frei von Lötzinn sind UND sich bewegen lassen im „Loch“. Am besten mit einem Mini-Schraubendreher (hier tut´s auch ein 3 Euro „Uhrmacherschraubendreher-Set“ aus dem Baumarkt) von oben und unten der XEGS Platine jeden Pin vorsichtig anlupfen und prüfen, ob dieser nicht doch noch irgendwo festhängt. Erst nach genauer Kontrolle das zu entlötende Bauteil an den Seiten mit einem flachen Schraubendreher abwechselnd links und rechts leicht anhebeln, bis es sich entnehmen läßt.

 

Zuviel Gewalt oder Hektik an dieser Stelle führen beim XEGS mit hoher Wahrscheinlichkeit zu abgerissenen Leiterbahnen und/oder angerissenen Durchkontaktierungen/Lötaugen.

 

 

 

Einbau der 512 Kbyte SMD Speichererweiterung

(ganz am Ende dieser Seite sind noch Bilder vom Einbau der Vorgänger-Version!)

 

 

Zunächst eine Warnung an dieser Stelle: Der Einbau sollte nur von erfahrenen Usern im Umgang mit dem Lötkolben vorgenommen werden.

 

Der Entwickler übernimmt ausdrücklich keine Haftung für Schäden am ATARI durch unsachgemäßen Einbau der 512 Kbyte SMD Speichererweiterung.

 

Außerdem ist zu beachten, daß eine Garantie durch das Öffnen des Rechners erlischt! J

 

Um Beschädigungen oder Zerstörung von Bauteilen im ATARI Computer durch statische Aufladung auszuschließen, sollten die Arbeiten an einem geerdeten Arbeitsplatz und mit einem galvanisch getrennten und geerdeten Lötkolben ausgeführt werden.

 

Vor dem Berühren der Platinen sollte man sich selbst auch „entladen“, in dem man z.B. den Heizkörper (an nicht lackierter Stelle!) oder einen Wasserhahn berührt. Noch besser ist natürlich ein ESD-Armband!

 

Die Anschlußkabel des ATARIs (Stromversorgung, Monitor, SIO, Audio usw.) sind immer in spannungslosem (= ausgeschaltetem) Zustand mit den Computer zu verbinden oder von ihm zu trennen.

 

Sofern diese nicht bereits gesockelt sind, müssen zwei Bausteine des ATARIs entlötet werden:

 

1.      Der ANTIC (40 poliger Schaltkreis, davon gibt es mehrere, also Achtung!)

2.      Die MMU (20 poliger Schaltkreis, davon gibt es nur einen Einzigen)

 

Alle ATARI-spezifischen Bauteile tragen eine „CO“ Nummer, das ist die ATARI-interne Chipbezeichnung bzw. Teilenummer. Anhand dieser kannst Du die zu entlötenden Bauteile eindeutig erkennen:

 

ANTIC (PAL- oder SECAM-Systeme) = CO21698 oder CO14887

ANTIC (NTSC-Systeme) = CO21697 oder CO12296

 

MMU (alle XL/XE) = CO61618

MMU (1200 XL) = CO60609

MMU (XEGS) = C101686

 

 

Einbau der Speichererweiterung

 

Zunächst ist die Platine des ATARI auszubauen. Alle Anschlußkabel werden abgezogen. Der ATARI ist auf der Unterseite aufzuschrauben (6 Schrauben beim 800 XL, 4 Schrauben beim 600 XL sowie den XE Modellen).

 

XL-Serie:

Der ATARI wird nun sehr vorsichtig ein wenig geöffnet und das Flachbandkabel, welches die Tastatur mit der XL-Platine verbindet, abgezogen.

 

XE-Serie:

Das obere Gehäuseteil einfach abziehen. Die lose auf der unteren Gehäuseschale liegende Tastatur hochkant stellen, damit man gut an das Tastaturkabel herankommt.

 

Alle ATARIs:

 

Das Flachbandkabel der Tastatur mit ZWEI Händen (eine Hand eine Seite, andere Hand die andere Seite) anfassen und SENKRECHT nach oben ziehen. Ein verkantetes Entfernen kann bei einigen altersschwachen Tastaturanschlüssen zu Defekten führen, die sich nicht leicht beheben lassen, da es sich nur um auf Kunststoff aufgedampfte Leiterbahnen handelt. Beim 600 XL ist meistens noch eine Adapterplatine auf die eigentliche Hauptplatine aufgesteckt und das Tastaturkabel steckt auf dieser Adapterplatine. In diesem Fall ziehen Sie einfach die Adapterplatine heraus.

 

Wenn vorhanden, muß danach das Abschirmblech abgeschraubt und die Schrauben entfernt werden, welche die ATARI-Platine mit dem Gehäuseunterteil verbinden (beim 600 und 800 XL sind es zwei Schrauben, bei den XE Modellen sind es sieben Schrauben).

 

Nun kann vorsichtig die Platine aus der Gehäuseschale genommen werden. Bei den XL-Modellen sitzt die Platine teilweise recht stramm in der unteren Gehäuseschale. Bitte keine Gewalt anwenden!

 

Lokalisieren Sie nun den ANTIC und die MMU (siehe oben) und entlöten Sie diese Bauteile, wenn sie nicht bereits gesockelt sind.

 

Sind die Schaltkreise erfolgreich ausgelötet, werden an ihrer Stelle IC-Fassungen eingelötet. Bitte verwenden Sie nur Fassungen mit Präzisionskontakten. Für den ANTIC ist eine 40 polige Fassung und für die MMU eine 20 polige Fassung erforderlich.

 

Nach dem Einlöten der Fassungen und einer gründlichen Kontrolle der Lötstellen auf Zinnbrücken und schlechte Verbindungen empfiehlt es sich, einen Test mit dem Rechner zu machen. Dazu werden zunächst der ANTIC und die MMU in die Fassungen gesteckt. Beim Aufstecken der Schaltkreise ist unbedingt auf die richtige Lage der Markierung zu achten.

 

Alle hier besprochenen Bauteile haben an dem einem Ende entweder eine kleine mittige Kerbe oder einen Punkt an einem der äußeren Pins. Diese Markierung zeigt den Pin 1 des Bauteils ein. Sowohl der Aufdruck auf der ATARI Hauptplatine als auch die IC Fassungen haben ebenfalls eine solche Markierung. Achten Sie sowohl beim Einlöten der Fassung als auch Einsetzen der Bauteile unbedingt darauf, daß die Markierungen von Bauteil und Fassung übereinstimmen!

 

Für einen kurzen Test braucht die Platine des ATARI nicht ins Gehäuse eingebaut werden, es genügt, die Platine auf eine elektrisch nicht leitende Unterlage zu legen und die Stromversorgung sowie den Monitor/Fernseher anzuschließen. Sollte wider Erwarten der Rechner nach dem Einschalten der Versorgungsspannung nicht wie gewohnt starten, so ist er sofort (!) auszuschalten und der Fehler zu suchen. Es ist dabei nochmals zu überprüfen, ob die Fassungen richtig eingelötet sind und dabei keine Zinnbrücken zwischen den Pins entstanden sind und ob die Schaltkreise in der richtigen Richtung in den Fassungen sitzen.

 

Bei einer Überprüfung auf Zinnbrücken vom Löten leistet ein digitales Multimeter mit Durchgangsprüfer gute Dienste.

 

Startet der Rechner wie gewohnt, kann mit dem Einbau fortgefahren werden. Die Anschlußkabel bitte wieder abziehen und den ANTIC und die MMU wieder aus den Sockeln entnehmen.

 

Hinweis zum Einbau in die XE Modelle und den 600 XL:

 

Es kann erforderlich sein, daß Sie für den ANTIC Steckplatz zwei IC Fassungen übereinander verwenden müssen, um genug Abstand zu bekommen. In den XE Modellen ist „nach oben“ sehr viel Luft, so daß dies kein Problem darstellt. Lassen Sie beim Zusammenbau das obere Abschirmblech einfach weg, es schadet nicht.

 

Alle ATARIs:

 

Nun muß ein sechspoliges Kabel von der PIA zur Platine der Speichererweiterung gelegt werden. Die PIA hat die ATARI-Teilenummer CO14795 oder CO12298. Es handelt sich ebenfalls um einen 40 poligen Baustein. Ein Entlöten der PIA ist nicht notwendig.

 

In wenigen Fällen trägt die PIA keine ATARI-Teilenummer. Dann erkennen Sie die PIA daran, daß die zusammenhängenden Zahlen „6520“ drauf zu lesen sind.

 

Das Kabel kann direkt an die Pins (Beinchen) des ICs gelötet werden. Um die PIA nicht zu überhitzen, sollte nicht zu lange gelötet werden. Wer das Kabel nicht direkt auf die PIA löten mag, kann es auch an der Unterseite der Rechnerplatine an die Pins der PIA anlöten.

 

Bitte überprüfen Sie sorgfältig, daß das Kabel an die richtigen Pins (12-17) der PIA angelötet ist! Pin 1 bei der PIA ist der erste Pin unten links, wenn Sie so auf die PIA schauen, daß diese waagerecht vor Ihnen liegt und links die Markierung / der Punkt vorzufinden ist.

 

Nun wird das Kabel von der PIA an die Speichererweiterung angelötet. Dabei ist folgendermaßen vorzugehen:

 

PIA Pin 12 --> Anschluß „PB2“ an der Speichererweiterung

PIA Pin 13 --> Anschluß „PB3“ an der Speichererweiterung

PIA Pin 14 --> Anschluß „PB4“ an der Speichererweiterung

PIA Pin 15 --> Anschluß „PB5“ an der Speichererweiterung

PIA Pin 16 --> Anschluß „PB6“ an der Speichererweiterung

PIA Pin 17 --> Anschluß „PB7“ an der Speichererweiterung

 

Einsetzen und Anschließen der MMU Adapterplatine:

 

Falls nicht bereits vorkonfektioniert sind die drei Anschlüsse der MMU Adapter Platine mit der Platine der 512 KB SMD Speichererweiterung zu verbinden. Die Anschlüsse sind entsprechend bezeichnet:

 

Anschluß „CI_IN“ der Speichererweiterung an MMU Adapter-Platine Anschluß „CI“

Anschluß „CI_OU“ der Speichererweiterung an MMU Adapter-Platine Anschluß „CO“

Anschluß „MAP“ der Speichererweiterung an MMU Adapter-Platine Anschluß „MAP“

 

Die zuvor ausgelötete MMU wird einfach in den Sockel auf der MMU Adapterplatine gesteckt – fertig!

 

 

Wichtiger Hinweis für Besitzer eines ATARI 130 XE

 

Der 130 XE hat bereits „ab Werk“ eine Speichererweiterung von 64 Kbyte eingebaut. Diese kann nicht zusammen mit der 512 KB SMD Speichererweiterung betrieben werden und muß deaktiviert werden. Dazu bitte folgendes durchführen:

 

·         Die sogenannte „EMMU“ entlöten und nicht weiter verwenden. Es handelt sich um einen 16 poligen Baustein, der unten rechts neben den RAMs sitzt und die ATARI-Teilenummer CO25953 trägt

 

Es müssen nun vier kurze Kabel verwendet werden, um vier Brücken herzustellen. Dies ist erforderlich, damit die Speicherverwaltungssignale des FREDDIE-Bausteines zu den RAM-Bausteinen für die 64 Kbyte Hauptspeicher gelangen und zur Deaktivierung der zweiten 64 Kbyte (ehemaliger 130 XE Zusatzspeicher).

 

Nach Entfernen der EMMU (CO25953) verbinden Sie folgende Lötaugen/Pins miteinander an der Stelle, wo zuvor die EMMU eingelötet war. Achtung! Die EMMU hatte nur 16 Pins, der dafür vorgesehene Platz beinhaltet aber 20 Lötaugen für ein 20 poliges IC. Die nun folgenden Pin-Nummern beziehen sich auf eine Zählung von Pin 1 (unte Reihe links) bis Pin 10 (untere Reihe rechts) und Pin 11 (obere Reihe rechts) bis Pin 20 (obere Reihe links)!

 

·         Verbinden Sie Pin 1 mit Pin 16

·         Verbinden Sie Pin 2 mit Pin 17

·         Verbinden Sie Pin 6 mit Pin 15

·         Verbinden Sie Pin 16 mit Pin 20          nein, nicht an pin 20 verbinden!

 

 

Hiermit ist der Umbau für alle Modelle beendet!

 

 

Nun können jetzt noch passende Löcher für die Konfigurations-Schalter an beliebiger Stelle in das Gehäuse des ATARIs gebohrt werden. Werden die Konfigurations-Schalter nicht angeschlossen, befindet sich die Speichererweiterung stets im 512 KB Modus.

 

Die Anschlüsse für die Konfigurations-Schalter heißen SW1 und SW2 auf der 512 KB SMD Speichererweiterungs-Platine und werden mit zwei Kabeln an die zwei Schalter verbunden. Die andere Seite der Schalter geht an Masse.

 

Wenn das erledigt ist, steht nach einer gewissenhaften Prüfung aller Verbindungen und Lötstellen sowie Prüfung der Einbaurichtung der Schaltkreise einem erstem Test nichts mehr entgegen.

 

Zum ersten Test reicht es wiederum aus, die Platine auf eine nichtleitende Unterlage zu legen und Power und den Monitor/Fernseher anzuschließen. Meldet sich der ATARI wie gewohnt, kann der Rechner wieder zusammengebaut werden.

 

Achten Sie beim Zusammenbau darauf, daß die Leitungen von der Speichererweiterungs-Platine zur PIA nicht über Schraub-Löcher der Gehäuseteile verlaufen, sonst kann es passieren, daß Sie beim Zusammenschrauben aus Versehen die Schraube durch das Kabel drehen...!

 

Ebenso sollten die oberen Abschirmbleche weggelassen werden. Es schadet weder dem ATARI noch anderen Geräten, da die im ATARI verwendeten Frequenzen aus heutiger Sicht bestenfalls „Mittelwelle“ Qualität haben J

 

Jetzt kann mit einem der Testprogramme, welche hier zum downloaden vorhanden sind, der Zusatzspeicher getestet werden. Bitte beachten, daß beim Speichertestprogramm „Pagefind“ der Intensiv-Test bis zu 6 Std. dauern kann!

 

XRAM RAM-Testprogrmm

Pagefind RAM-Testprogramm

VIDEOBLITZ (eine Demo, die den ANTIC-Modus benutzt)

 

Alle 3 Files sind im ATR Format gespeichert und sind bootfähig!

 

Einbauservice und Reparaturservice

 

Auf Anfrage kann die 512 KB SMD Speichererweiterung auch eingebaut werden, dazu muss der Rechner dann eingeschickt werden.

 

Die Kosten dafür betragen 25,- Euro zzgl. 5,90 Euro Porto (Rückversand des ATARI zu Ihnen).

 

Bitte senden Sie den ATARI ausschließlich als versicherte Paketsendung gut verpackt zu mir. Zubehör (Netzteil, Monitorkabel usw.) bitte NICHT beilegen.

 

Das Monetäre

 

Die 512 KB SMD Speichererweiterung gibt es ab sofort fertig bestückt inklusive

MMU Adapter-Platine für 39.- Euro zzgl. 4 Euro Versand.

 

 

 

Ottersberg 06/2011

 

 

Entwickler:

 

Logic: Matthias Reichl (HIAS)

Hardware + Layout: Wolfram Fischer (mega-hz)

Anleitung: Jürgen van Radecke (tfhh)

 

 

Ein Nachtrag noch:

 

Ich möchte mich recht herzlich für die tolle Zusammenarbeit mit HIAS/TFHH ( Logik) und Bernd Herale für die UR-SRAM 512K-Erweiterung bedanken!

 

Sollten Fragen, Anregungen, Bestellungen oder Kritiken anfallen, gerne per email an mega-hz (at) mega-hz.de richten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier noch ein paar ältere Bilder die den Einbau der 512K Speichererweiterung (Vorgängerversion) zeigen.

 

130XE Modifikation:

 


MMU Adapterplatine:

 


Einbau im 600XL:

 

 


die PIA Adapterplatine (ganz rechts) ist nicht erhältlich/erforderlich!